Startseite | Konzernlagebericht und Jahresabschluss | Konzernlagebericht für 2025 | Finanzierung
Die Vermögens- und Finanzlage des Wohnbau Konzerns ist geordnet. Die Gesellschaft konnte und kann ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen.
Im Berichtsjahr ergaben sich für uns keinerlei Liquiditätsengpässe. Am Jahresende standen ungenutzte, täglich abrufbare Kreditlinien von rund 92,5 Mio. € zur Verfügung.
Die Außenfinanzierung unseres Immobilienbestands stützt sich auf langfristige, noch zinsgünstige Darlehensvereinbarungen mit inländischen Finanzinstituten. Die Kreditierung ist ausschließlich durch Grundschulden abgesichert.
Wir betreiben generell ein ganzheitliches Cashmanagement, d. h. Zuflüsse aus Innen- und Außenfinanzierung werden in unserer Liquiditätssteuerung zur Finanzierung von Objekterwerben und des Konzerns im Allgemeinen betrachtet. Durch Rückzahlungen und Sondertilgungen hochpreisiger Kredite konnten wir den während des Geschäftsjahres 2025 bestehenden durchschnittlichen Zinssatz ungeachtet wieder leicht steigender Bauzinsen auf einem Level von unter 1,75 % halten. Die Fremdfinanzierung des Wohnbau Konzerns ist vollständig dinglich gesichert und valutiert ausschließlich in Euro, so dass sich keine Währungsrisiken ergeben. Die durchschnittliche Restlaufzeit unseres Darlehensportfolios beträgt 14 Jahre. Die Tilgungszeiten der Verbindlichkeiten sind im Anhang abgebildet.
Herkunft und Verwendung der im Berichtsjahr vorhandenen Liquidität ergeben sich aus der Konzern-Kapitalflussrechnung im Jahresabschluss und werden hier saldiert in den folgenden Kapitalflusskomponenten nach DRS 21 dargestellt. Dabei sind kurzfristige Inanspruchnahmen von Kontokorrentlinien zum Stichtag im Finanzmittelbestand berücksichtigt.
| Cashflow aus | 2025 T€ |
2024 T€ |
| Laufender Geschäftstätigkeit | 122.062 | 117.136 |
| Investitionstätigkeit | 118.652 | -141.231 |
| Finanzierung | 1.974 | -4.985 |
| Summe | 5.384 | -29.080 |
| Finanzmittelstand 01.01. | -16.509 | 12.571 |
| Finanzmittelstand 31.12. | - 11.125 | -16.509 |
Die vorstehenden Zahlen zeigen die grundsätzliche, stabile Finanzierungsfähigkeit der Wohnbau Gruppe. Im Rahmen der Innenfinanzierung sind die Mieteinnahmen konstanter Garant für den generell hohen Cash-Zufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit (in 2025: 122,1 Mio. €), der sich im Wesentlichen aus dem Jahresüberschuss des Konzerns, vor Abzug von Abschreibungen und saldierten Zinsen errechnet.
In den Modulen ‚Investitionstätigkeit‘ und ‚Finanzierung‘ ist der Cash-Flow der Wohnbau-Gruppe grundsätzlich von der Bau-tätigkeit und den Ankäufen geprägt (Kapitel 3. Investitionen). Im Berichtsjahr dominieren die investiven Ausgaben für Sachanlagen den saldierten Mittelabfluss der gesamten Investitionstätigkeit. Insbesondere durch unser Engagement im Neubau erhöhten wir die Sachinvestitionen, die sich mit über 114,7 Mio. € zwar unter den Vorjahresausgaben (141,0 Mio. €), aber weiterhin auf sehr hohem Niveau beliefen.
Neben einer Nettoneuverschuldung (ohne Kontokorrentbelastungen) von 48,3 Mio. € bei Banken und anderen Kreditgebern sind weitere Cash-Bewegungen im Rechensaldo „Finanzierung“ die Dividenden-Auszahlung für das Geschäftsjahr 2024 (20,0 Mio. €) sowie die gezahlten Zinsen (26,3 Mio. €).
Über die in den drei Cashflow-Modulen zusammengefassten Bewegungen ergab sich ein zusätzlicher Mittelbedarf von 11,1 Mio. €, den wir durch eine kurzfristige Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie am Jahresende gedeckt haben. Deren Ausgleich erfolgte mit Mieteinzug zu Beginn Januar 2026.
vorherige Seite
nächste Seite